Swiss Wood Solutions

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das Swiss Wood Solutions Team in 2018

Swiss Wood Solutions wurde 2016 gegründet als Spin-off der ETH Zürich und Empa in Dübendorf.

Wir sind der Überzeugung, dass Holz vielfältiger eingesetzt werden kann, als dass dies heute der Fall ist. Unser Team vereint Holzexperten aus der Industrie, Forschung und Entwicklung. Durch unterschiedliche fachliche Ausbildungen zeichnet sich das Team durch eine einzigartige, interdisziplinäre Kombination aus wissenschaftlichen, technischen und praktischen Fachkenntnissen aus.

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Unser Team

  • Oliver Klaeusler

    Dr. Oliver Kläusler

    CEO

    studierte Holzwirtschaft und Technologie an der Universität Hamburg und verfasste seine Doktorarbeit an der ETH Zürich. Anschliessend arbeitete er als Forschungsingenieur und Projektmanager in der Holzindustrie in der Schweiz, Tschechien und den USA. Er ist der Erfinder und Entwickler der Produktionstechnologie von zwei Beaufort Produkten für Audi Fahrzeuge. Später war er Leiter einer Forschungsgruppe an der Empa Dübendorf und ETH Zürich. Oliver Kläusler ist Mitgründer und erster CEO von Swiss Wood Solutions.

    klaeusler@swisswoodsolutions.ch
    Tel. +41 79 819 72 77

  • Munish Chanana

    Dr. Munish Chanana

    Co-CEO and Head of R&D

    studierte Chemie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und verfasste danach seine Doktorarbeit am Max-Planck-Institut in Potsdam. Im Anschluss erlangte er langjährige Forschungserfahrung in nanobiologischen Wissenschaften. Vor seiner Anstellung bei Swiss Wood Solutions leitete Munish Chanana die Forschungsgruppe für hierarchische nanobiologische Materialien an der ETH Zürich. Munish Chanana ist Co-CEO und Forschungsleiter von Swiss Wood Solutions. Zusätzlich ist er Reviewer bei mehreren Wissenschaftsjournalen.

    chanana@swisswoodsolutions.ch
    Tel. +41 76 688 70 02 (CH)
    Tel. +49 176 63 00 44 09 (D)

  • Walter Sonderegger

    Dr. Walter Sonderegger

    Leiter Qualitätsmanagement

    studierte Holzwissenschaften an der ETH Zürich und promovierte dort. Danach arbeitete er mehrere Jahrzehnte als Holzingenieur am Institut für Baustoffe an der ETH. Er verfügt über tiefe Fachkenntnisse in Holzmechanik, Holzphysik und hydrothermalen Verdichtungsmethoden. Walter Sonderegger ist Autor einer Vielzahl von Forschungsartikeln in Fachzeitschriften und Nachschlagewerken zum Thema Holz und Holzphysik.

    sonderegger@swisswoodsolutions.ch

  • Philipp Hass

    Dr. Philipp Hass

    CTO und Produktionsleiter

    studierte Verfahrenstechnik mit Fokus auf Holz- und Fasermaterialien an der Technischen Universität Dresden. Zuvor absolvierte er eine handwerkliche Schreiner-Ausbildung und verfügt somit über eine Kombination aus praktischen und theoretischen Kenntnissen der Holzverarbeitung. Zuletzt arbeitete er als Postdoktorand an der Empa Dübendorf und ETH Zürich. Bei Swiss Wood Solutions ist Philipp Hass verantwortlich für die Technologieentwicklung und Produktion.

    phass@swisswoodsolutions.ch

  • Luca Schelbli

    Luca Schelbli

    R&D Ingenieur

    studierte Wirtschaftschemie an der Universität Zürich und Louisiana State University in den USA. Als R&D-Ingenieur arbeitet er an der Entwicklung von physikochemischen Holzmodifikationen für verschiedene Anwendungsgebiete. Ferner unterstützt Luca Schelbli die Kommerzialisierung der im Labor entwickelten Verfahren, die Betreuung der Verkaufskanäle und die Marketingaktivitäten.

    schelbli@swisswoodsolutions.ch
    Tel. +41 44 633 62 12

  • Karsten Leuker

    Karsten Leuker

    Verkaufsleiter

    studierte Holzwirtschaft und Technologie an der Universität Hamburg. Danach war er am Aufbau eines Holzboden-Unternehmens beteiligt. Dank langjähriger Verkaufserfahrung in der Holzindustrie konnte er ein breites Netzwerk an Kontakten in der Branche aufbauen. Bei Swiss Wood Solutions betreut Karsten Leuker die Verkaufskanäle und pflegt engen Kundenkontakt.

    leuker@swisswoodsolutions.ch
    Tel. +41 76 205 77 04 (CH)
    Tel. +49 174 39 19 564 (D)

Unterstützung

Alle unsere Teammitglieder haben vor ihrer Tätigkeit bei Swiss Wood Solutions an der ETH und/oder Empa Forschungserfahrung gesammelt. Die Eidgenössisch Technische Hochschule (ETH) Zürich ist eine global führende Institution in technischen und naturwissenschaftlichen Forschungsrichtungen. Die Eidgenössische Materialsprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) ist eine interdisziplinäre Forschungsinstitution für anwendungsorientierte Materialwissenschaften mit mehreren Standorten in der Schweiz. Das Spin-off profitiert von infrastruktureller und technischer Unterstützung der beiden Institutionen. Nichtsdestotrotz ist Swiss Wood Solutions ein eigenständiges, unabhängiges Unternehmen und hält als solches eigene Rechte an geistigem Eigentum.

  • logo eth spinoff
  • logo empa spinoff

Zusätzlich zur ETH Zürich und Empa kooperieren wir mit weiteren öffentlichen und privaten Institutionen im Rahmen von Forschungsprojekten.

TEEWood mit Horizon 2020

In Zusammenarbeit mit Accelopment, einem Dienstleister spezialisiert auf die Teilnahme an Förderprogrammen, absolvierte Swiss Wood Solutions den umfangreichen Bewerbungsprozess beim europäischen Forschungsförderungsprogramm Horizon 2020. Das von der Europäischen Union finanzierte Programm verbindet Forschung mit Innovation, um Lösungen zu gesellschaftlichen Herausforderungen zu finden. Rund 80 Milliarden Euro stehen von 2014 bis 2020 für aussichtsreiche wissenschaftliche Projekte zur Verfügung. Das von uns eingereichte Projekt TEEWood (Technologically Enhanced European Wood) wird im Rahmen von Horizon 2020 mit 1.5 Millionen Euro unterstützt. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre und endet im Januar 2020.

Vom anvisierten Produktionsausbau im Rahmen des TEEWood Projektes verspricht man sich eine Vielzahl von positiven Auswirkungen. Bei erfolgreichem Verlauf soll das Projekt die Rohstoffversorgung in von Tropenholz abhängigen Industrien wie der Musikinstrumentenindustrie sicherstellen. Der Kunde profitiert dabei von einem nachhaltigen Produkt mit justierbaren physikalisch-mechanischen Eigenschaften. Gleichzeitig bestehen im Gegensatz zu Tropenholz keinerlei Handels- und Reisebeschränkungen. Ökologisch leistet das Projekt einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und liefert gleichzeitig Anreize zur nachhaltigen Forstwirtschaft in tropischen Klimaregionen. Politische Auswirkungen sind tiefere Anreize zum illegalen Raubbau von Tropenholz, welcher oftmals mit Korruption und schwerwiegender Wirtschaftskriminalität in den betroffenen Ländern in Verbindung steht. Und schliesslich leistet das TEEWood Projekt auch einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung des Handwerks des traditionellen Musikinstrumentenbaus. Dieses Handwerk gerät durch zunehmend striktere Importbestimmungen ernsthaft unter Druck, weil das Rohmaterial, wenn überhaupt, nur noch mühsam zu beschaffen ist.

Mehr zum TEEWood Projekt >

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Swiss Ebony mit der Gebert Rüf Stiftung

Bereits seit März 2016 wurde Swiss Wood Solutions von der Gebert Rüf Stiftung unterstützt. Die Wissenschafts- und Innovationsstiftung fördert anwendungsorientierte Projekte, welche an Schweizer Hochschulen entwickelt wurden. Mit einem jährlichen Budget von 15 Millionen Franken stärkt die Stiftung den Innovationsstandort Schweiz. Gebert Rüf hat zwei Projekte von Swiss Wood Solutions ermöglicht. Im Rahmen des Swiss Ebony Projektes gelang es dem Spin-off, die Dimensionsstabilität von natürlichem Ebenholz auch bei verdichteten einheimischen Hölzern zu erreichen. Das Rückquellen bei Feuchteänderungen konnte auf ein minimales Mass reduziert werden. Dadurch eignet sich das Material für die Fertigung von Musikinstrumenten.

Im Swiss Ebony Projekt II arbeitet Swiss Wood Solutions an der Justierbarkeit der physikalisch-mechanischen und optischen Eigenschaften des verdichteten Materials. Indem wichtige Parameter wie die Dichte und Farbe individuell den Kundenwünschen angepasst werden können, erlangt Swiss Wood Solutions ein Alleinstellungsmerkmal im Instrumentenmarkt. Dank der wertvollen Unterstützung durch die Gebert Rüf Stiftung konnte das Spin-off die Pilotproduktionslinie Swiss Ebony in Gang setzen, charakterisiert durch eine dunkelbraune Färbung. Der Technologie-Reifegrad 6 wurde erreicht (technology readiness level, kurz: TRL). Dies bedeutet, dass erste Prototypen in Streichinstrumente integriert wurden. Die Rückmeldungen von Instrumentenbauern und Musikern sind durchwegs positiv.

Gebert Rüf Stiftung >

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